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Teichpflanzen- die richtige Auswahl

TeichpflanzenEine passende Teichbepflanzung bindet den Gartenteich auch optisch in die Gartenumgebung ein. Die Bepflanzung Ihres Gartenteichs dient jedoch nicht nur als Blickfang, sondern Teichpflanzen sorgen auch dafür, dass das biologische Gleichgewicht im Teich erhalten bleibt. Ob für flache oder tiefe Teichzonen, die Natur hält ein reichhaltiges Pflanzenangebot für jede Wassertiefe bereit.

Teichpflanzen sehen nicht nur schön aus, sondern filtern und klären das Wasser auf natürliche Weise. Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und verhindern dadurch ein übermäßiges Wachstum von Algen. Denken Sie deshalb schon bei der Planung über die spätere Teichbepflanzung nach – beachten Sie dabei die verschiedenen Pflanzenzonen: Ufer- und Feuchtzone, Sumpfzone, Flachwasserzone und die Tiefwasserzone. Jede Zone bietet ideale Lebensbedingungen für bestimmte Pflanzen.

Die richtige Pflanzenmenge

Einen Teil der Teichfläche sollten Sie unbedingt frei lassen. Etwa zwei Drittel der Gesamtfläche bieten sich für die Bepflanzung an. Dabei sollte die Wasserfläche idealerweise bis zur Hälfte unbepflanzt bleiben. Andernfalls könnte ein zu dichter Bewuchs das biologische Gleichgewicht durcheinander bringen und das Wachstum von Algen fördern.

Der richtige Zeitpunkt für die Bepflanzung

Sinken die Temperaturen in der Nacht nicht mehr unter zehn Grad Celsius können Sie unempfindliche Teichpflanzen in das Wasser zu setzen. Ab dem Frühjahr können dann fast alle Wasserpflanzen eingesetzt werden.

So ermitteln Sie die Wassertiefe des Gartenteiches

Die richtige Wassertiefe ist für das Gedeihen der Pflanzen entscheidend. Meistens können Sie die empfohlene Wassertiefe direkt auf dem Pflanzenetikett ablesen. Bevor Sie Ihre Wunschpflanze kaufen, müssen Sie die Tiefen der verschiedenen Teichzonen ermitteln. Dazu messen Sie von der Oberkante der Teicherde bis zur Wasseroberfläche.

Die passenden Teichpflanzen für jede Teichzone

Teichpflanzen für die Ufer- und Feuchtzone:
Pflanzen am Ufer des Teiches ermöglichen einen harmonischen Übergang vom Teich zu Ihrem Garten. Hier stehen die Teichpflanzen nicht direkt im Kontakt mit dem Wasser. Nach starken Regenfällen, die für einen erhöhten Wasserspiegel sorgen, vertragen diese Pflanzen aber auch direkten Wasserkontakt. Hier können Sie neben bodendeckenden Pflanzen auch Teichpflanzen, die eine Höhe von über einem Meter erreichen können, einsetzen. Neben den klassischen Teichpflanzen eignen sich auch Gartenstauden für feuchte Standorte wie Geiskraut, Trollblume oder Dreimasterblume.

Achten Sie allerdings darauf, große Pflanzenarten wie den Wasserdost oder das Mädesüß im Hintergrund zu platzieren, um die Sicht auf die Wasseroberfläche nicht einzuschränken.

Teichpflanzen für die Sumpfzone:
In dieser Teichzone mit einer Tiefe von drei bis fünf Zentimetern fühlen sich überwiegend Pflanzen wohl, die den direkten Kontakt mit dem Wasser mögen. Ein schwankender Wasserstand ist charakteristisch für diese Teichzone. Am natürlichsten wirkt es, wenn die Sumpfzone direkt aus der Uferzone entsteht. In diesem Abschnitt können viele verschiedene, reichblühende Teichpflanzen in verschiedenen Wuchshöhen integriert werden. Die gelbe Sumpfdotterblume, die rote Kardinals-Lobelie oder das blaue Sumpf-Vergissmeinnicht gehören zum Standardsortiment der Sumpfzone.

Teichpflanzen für die Flachwasserzone:
Die Flachwasserzone geht direkt aus der Sumpfzone hervor und fällt bis zu einer Tiefe von 50 Zentimetern langsam ab. Hier findet man die größte Vielfalt an Pflanzen vor, die sich durch ein robustes Wachstum auszeichnen. Viele der Teichpflanzen blühen ausdauernd, andere ergänzen durch ihr sattes Grün das Gesamtbild der Flachwasserzone. Allerdings haben diese Pflanzen auch einen hohen Nährstoffbedarf. Hier bieten sich der Zwerg-Rohrkolben oder der Zwergkalmus an. Schilf oder Rohrkolben würden einen Gartenteich dagegen innerhalb weniger Jahre zuwuchern und eignen sich deshalb weniger.

Teichpflanzen in der Tiefwasserzone:
Tiefwasserpflanzen sind besonders wichtig für ein gesundes Teichklima. Sie sind im Gartenteich dafür zuständig, dass genügend Sauerstoff produziert wird. Mit ihren Blättern können Sie kleine Mengen Nährstoffe aus dem Wasser aufnehmen.
Die Blätter der Schwimmpflanzen liegen auf der Wasseroberfläche, dabei kann man zwei Arten unterschieden: einige Schwimmpflanzen treiben frei auf der Wasseroberfläche, andere hingegen verankern sich im Boden.

Frei schwimmende Pflanzen wie der Schwimmfarm, der Froschbiss oder die Seerose bilden einen dichten Bestand und bieten dadurch eine zusätzliche Beschattung des Teiches. Sie können allerdings nur bedingt an der gewünschten Position gehalten werden, denn die Pflanzen suchen sich selbstständig eine geeignete Position. Wurzelnde Schwimmpflanzen können Sie entweder direkt im Bodengrund einpflanzen oder in Pflanzentöpfe einsetzen und auf den Teichgrund stellen. Neben der beliebten Seerose, zählen Wasserpest, Hornkraut, Tausendblatt und die Wasserfeder zu den Tiefwasserpflanzen. Entscheidend ist die richtige Wassertiefe für diese Pflanzen: Setzt man die Pflanzen in zu flaches Wasser, werden die Blätter innerhalb eines Jahres den gesamten Teich erobern. Werden Sie dagegen zu tief gesetzt, bleibt das Wachstum komplett aus.

Hagedorn Garten- und Landschaftsbau – Fachexpertise seit über 20 Jahren

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